Einführung

Wir sind geboren mit der Fähigkeit loszulassen und ins Fließen zu kommen.

Die Sehnsucht nach Flow und Trance ist älter als jede Religion, denn im Fluss zu sein erzeugt ein Gefühl des Glücks.

Wir wollen uns für ein tiefes Erleben unserer Selbst öffnen, uns mehr und mehr geschehen lassen und erforschen, wie wir damit in einem Raum von Achtsamkeit und Vertrauen anderen begegnen können. Unsere eigene Intensität entwickeln. Freiheit und Verbunden­heit finden, Flow und Trance erleben, Liebe, Sex und Herz befreien.

Dabei helfen uns Körper- und Tanzrituale, Begegnungen, Selbstwahrnehmung und Selbst­ent­deckung, Berührungen und Gespräche.

Flow und Trance

Die Trance, die ich meine, hat ihre Basis im Flow-Erleben. Es meint das Eintauchen und völlige Aufgehen in den Augenblick, wie wir es vom Tanzen, Singen, Theaterspielen u.a. kennen, aber auch vom Verliebt sein. In einer spielerischen bzw. kreativen Tätigkeit kommen dabei der innere Beobachter und das sprechende Denken zur Ruhe.

Eine Intensivierung des Flow führt zu einem Zustand den ich als Trance bezeichne. Dabei erleben wir Intensität, Leichtigkeit, Mühelosigkeit und große Freude. Das zentrale Merkmal von Trance ist das - sich geschehen lassen -.

Ich sehe den Sinn von Flow und Trance in einer positiven Wirkung auf die emotionale Stabilität. Wer dies in seine Lebenserfahrung integriert, kann eine höhere Intensität von Gefühlen bewältigen und ist dabei unbeschwert und ausgeglichen.

Trance in Kontakt

Tranceerleben als Trancetanz oder Tranceritual wird zumeist in der Form eines Retreats durchgeführt. Der Zustand des - sich geschehen lassen - ist im „Alleinsein“ teilweise leichter zu erreichen als im Kontakt. Doch im Kontakt - sich geschehen lassen – bedeutet die verinnerlichte Selbstkontrolle in der Begegnung zu verringern. Wir werden freier und unmittelbarer, die Begegnungen werden intensiver und näher. Eine Erfahrung, die uns über den Moment des augenblicklichen Erlebens hinaus, auch im Alltag freier und leben­diger werden lässt.

 

Berührbarkeit

Der Mensch ist ein soziales Wesen, die sogenannten Spiegelneuronen machen es uns möglich Gefühle, Zustände und Absichten der Mitmenschen in uns zu fühlen.

Dies nennen wir Berührbarkeit, über sie erfahren wir auch Nähe und Anteilnahme. Damit verbunden ist die Eigenschaft der gegenseitigen Verstärkung, wir können „mitschwingen“, oder uns auch „mitreißen lassen“. Über die Berührbarkeit tauchen wir in den Zustand der Verbundenheit ein.

Durch die gegenseitige Verstärkung sind Flow- und Tranceerfahrungen in Gruppen wesentlich einfacher zu erreichen.

 

Im Flow verbinden sich Freude und Leidenschaft

 


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